Wie Liebespaare im Elternsein aneinandergeraten — und was es braucht, damit aus dem Gegner wieder ein Gegenüber wird.
Ihr fühlt euch als Elternpaar in der Krise und findet nicht mehr richtig zueinander? Ihr streitet zu oft – und dann auch noch vor den Kindern? Die Gespräche drehen sich fast nur noch um To-dos, der Alltag läuft, aber die Nähe fehlt?
So geht es vielen Elternpaaren.
In der Partnerschaft begegnen wir oft unseren tiefsten Sehnsüchten – und unseren alten Wunden. Daraus entstehen nicht selten wiederkehrende, schmerzhafte Beziehungsmuster: Zum Beispiel sucht ein Mensch immer stärker Nähe und Verbindung, weil er fürchtet, den Kontakt zu verlieren – während der andere sich immer mehr zurückzieht, aus Angst, sich selbst zu verlieren.
Das Ergebnis sind Missverständnisse, Mauern, Vorwürfe und Gespräche, die sich fast nur noch um die Kinder drehen. Die Beziehung funktioniert vielleicht noch als Elternteam, während die Liebe pausiert.
In solchen Situationen brauchen Elternpaare Unterstützung.
Keine Schuldzuweisungen, sondern eine allparteiliche Begleitung, die hilft, die eigenen Muster zu erkennen, Verletzungen zu verstehen und neue Wege in gegenseitiges Verständnis und echte Verbundenheit zu finden.
Wir helfen Eltern, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, einander zuzuhören und Einfühlsamkeit für die Beziehungswunden zu entwickeln, die oft weit vor der Elternschaft begonnen haben.
Eine:r wird lauter, weil die Verbindung abreißt. Weil ruhig sagen, was weh tut, zu oft nicht gehört wurde. Der andere erlebt es als Angriff.
Eine:r zieht sich zurück, weil jeder Vorwurf wie Scheitern klingt. Weil Alleinsein das Einzige ist, das noch geht. Der andere erlebt es als Ablehnung.
Eine:r glättet, beschwichtigt, gibt nach — und verschwindet dabei immer mehr aus der Beziehung. Nach außen: Harmonie. Innen: zunehmende Stille.
Unter diesen drei Bewegungen liegt jeweils dasselbe: Angst, Sehnsucht, Überforderung und der Versuch, sich irgendwie zu schützen. Wenn das sichtbar wird — wenn man unter Angriff, Rückzug oder Anpassung wieder einen Menschen erkennt — nennen wir das Entfeindung. Nicht mehr nur: Was tust du mir an? Sondern auch: Was geschieht gerade in dir — und was geschieht in mir?
Kinder haben ein Recht auf Eltern, die sich Unterstützung holen können.
Elternschaft bringt Menschen an die Grenzen dessen, was sie allein tragen können. Das ist kein Versagen. Es ist eine menschliche Realität. Gerade dort, wo Nähe, Verantwortung, Erschöpfung und alte Verletzungen zusammenkommen, kann Begleitung helfen, wieder Boden unter den Füßen zu finden.
Wir glauben: Wenn Eltern Unterstützung bekommen, stärkt das nicht nur ihre Paarbeziehung. Es entlastet auch die Kinder, die nicht länger zwischen ungelösten Konflikten, Rückzug oder Überforderung stehen müssen.
6 Paar-zu-Paar-Sitzungen (je 75 Min.) und ein halbes Jahr im begleiteten Gruppenformat — live online. Ihr habt beides: die Tiefe der Einzelbegleitung und die Erfahrung, dass eure Themen nicht nur eure sind.
8 Paar-zu-Paar-Sitzungen (je 75 Min.) mit individuellen Impulsen zwischen den Terminen — abgestimmt auf euren Prozess. Für Paare, die nicht in der Gruppe forschen möchten.
4 Tage am Bodensee, max. 7 Paare. Intensiv, klein, geschützt. Paardynamiken verstehen — und einander neu begegnen.
Alle Preise sind einkommensgestaffelt. Ratenzahlung möglich. Einzelsitzungen bis zu 3 möglich — ab 150 €.
Warum Paare so lange warten, bevor sie sich Hilfe holen — und was die Scham über die eigene Beziehung mit dem zu tun hat.
Lesen → ThemaWie man aufhört, den anderen wirklich zu sehen — und was passiert, wenn unter dem Angriff wieder ein Mensch erkennbar wird.
Lesen → ThemaWie Schimpfen, Flüchten und Anpassen sich gegenseitig antreiben — und warum beide Seiten gleichzeitig recht haben können und es trotzdem nicht hilft.
Lesen →Wir sind seit neun Jahren ein Paar und leben als Patchworkfamilie mit unseren beiden Söhnen in Überlingen am Bodensee. Die Dynamiken, die wir in der Begleitung beobachten — Schimpfen, Flüchten, Anpassen — kennen wir aus unserer eigenen Beziehung.
Wir erzählen nicht von oben herab. Wir geben keine zehn Regeln für bessere Kommunikation. Wir schreiben kein Programm, mit dem Paare endlich funktionieren sollen. Wir erzählen Szenen — und wir sitzen dabei Menschen gegenüber, nicht Problemen.
In der Begleitung verbinden sich Jens' Erfahrung als Facharzt für Psychosomatik und NARM-Therapeut mit Teresas langjähriger Praxis als Trainerin für Gewaltfreie Kommunikation und Elternbegleiterin.
Mehr über unsDiplom-Pädagogin, NARM-Ausbildung, systemische Familienberatung. Emotionsfokussierte Therapie für Paare und Familiensysteme.
Humanmedizin Erlangen, Promotion. Verhaltenstherapie, Schematherapie, NARM Level 2 & Meisterklasse bei Dr. Laurence Heller.
Für mich war die Session ein voller Erfolg. Ich konnte mich ganz auf mich konzentrieren — weil ich wusste, meine Partnerin hat Teresa an ihrer Seite. Das war eine totale Erleichterung.
Auch wohltuend war es, zu hören, dass ihr beide unsere Streitigkeiten aus Erfahrung kennt und uns so das Gefühl gegeben habt: Wir sind keine kompletten Versager.
Wir erleben durch eure Begleitung so viel mehr Freiheit und Verbindung gleichzeitig. Wir lachen inzwischen viel mehr über uns. Das hätte ich nie gedacht.
Der feine, wertungsfreie Forschungsraum, der durch eure Präsenz entsteht, ist ganz besonders. Unsere langjährige Paarbeziehung hat sich wirklich verändert.